jahnna Gedankenbaum, Tusche

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die Formen der Gedanken

Die übliche Form der Gedanken ist die ‹tonlose Stimme›. Sie hat weder Klang noch Geschlecht. Sie ist die Form der Worte, die wir, seit wir denken können, in uns hören.

Tun-Tipp: Gehe in dich und frage dich: «Was habe ich eben zuletzt getan?» Lausche auf die Antwort in dir. Achte auf die Stimme, die die Antwort in dir spricht.

Eine weitere Form ist die des Bildes.

Tun-Tipp 2: Stelle dir das Haus deiner Eltern vor. Schließe dazu die Augen und stelle dir vor, dass du jetzt auf der Straße vor ihrem Haus stehst. Öffne nun die Augen. Kannst du das Haus deiner Eltern weiterhin innerlich sehen?

Gedankliche Bilder erscheinen auf der inneren Leinwand dem Bild des physischen Sehens überlagert. Es ist möglich, das Haus der Eltern mit offenen Augen «vor Augen zu haben». Wir Menschen haben nur eine innere Leinwand, doch zwei Projektoren: die der physischen und die der geistigen Augen.

Innere Bilder können bewegt sein.

Tun-Tipp 3: Stelle dir einen Zug vor, der in den Bahnhof einfährt. Stelle dir vor, du stehst auf dem Bahnsteig mit einem Blumenstrauß in der Hand. Blicke jetzt auf die Bahnhofsuhr und nun auf den Blumenstrauß hinab.

Im Innern laufen Filme in uns ab, denn wir können geistg sehen, wie der Zug einfährt und die Person des Herzens ihm entsteigt. Wir denken in Farbe. Die meisten Menschen sehen in diesem ‹Tagtraum› die Farbe der Blumen. Schicke Kinder auf eine Phantasiereise auf dem Fahrrad durch die Stadt. Sie können dir an jeder Ampel ihre Farbe sagen.

Im vertieften Denken können wir innerlich Klang hören, riechen, schmecken, tasten. Singe im Innern ein Lied! Du wirst feststellen, dass du mehrere Tonhöhen denken kannst und auch im inneren Konzert die Geige vom Kontrabass unterscheidest. Mitunter führen wir ein inneres Gespräch mit einem uns nahen, bekannten Menschen. Nun hat die innere Stimme des anderen auch seinen oder ihren Klang und Ausdruck.

Bei einem Neugeborenen wächst das sprachliche Denken mit dem Erlernen der Sprache. Vermutlich denken wir schon seit Anbeginn in Bildern. Das Sehen von Bildern müssen wir im Außen nicht erst erlernen ;-) Vermutlich denken Tiere wie wir Menschen, nur in ihrer eigenen Sprache, die zumeist nicht so viele Wörter wie die unsrige enthält.

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veröffentlicht am 3.7.2016, letzte Änderung am 29.8.2016 um 19:30 Uhr

jahnna – das Buch der Menschen, schräg, Foto

jahnna – das Buch der Menschen

Texte, Geschichten, Übungen zum Denken, Fühlen, Wollen und Spüren

Christoph Steinbach und Jaipur
412 Seiten, gebunden, mit 22 Zeichnungen des Verfassers
22,98 € versandkostenfrei in DE, +2,99 € für AT und CH

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